Hundeerziehung ohne Leckerli – Tipps und Tricks

Der Hund ist das beliebteste Haustier überhaupt. Er wird von allen Familienmitgliedern geliebt und verwöhnt und somit im Grunde genommen zu einem wichtigen Mittelpunkt. Gleichzeitig trägt er aber auch dazu bei, dass mehr Bewegung in den Alltag kommt, da er regelmäßig körperlich gefordert werden muss. Das tut nicht nur dem Hund gut, sondern oft auch den Herrchen oder Frauchen. Gleichzeitig lassen sich damit auch verschiedene soziale Kontakte knüpfen, wo der Hund den Umgang mit anderen Hunden auf spielerische Art und Weise lernt.

Ein Hund bedeutet jedoch auch Verantwortung und gerade im Welpenalter viel Arbeit. Die richtige Hundeerziehung ist dabei der wichtigste Aspekt, denn darüber lernt der Hund, sein Herrchen oder Frauchen als Rudelführer zu akzeptieren und ihm den nötigen Respekt entgegenzubringen. Doch wie gelingt mir eine vernünftige Erziehung, ohne Leckerlies dafür zu nutzen? Nachstehend geben wir Die ein paar Tipps, wie Du es auch ohne Leckerlies schaffst.

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Loben durch Stimme und Streicheln

Die richtige Kommunikation zwischen Mensch und Tier ist wichtig, um die Hundeerziehung gelingen zu lassen. In der Regel benötigt der Hund keine Leckerlies, wenn er etwas besonders gut gemacht hat. Oftmals reichen schon einige Streicheleinheiten vollkommen aus, um ihn zu loben. Auch die Stimme kann als Lob genutzt werden. Dafür eignen sich am besten bestimmte Worte, beispielsweise „toll gemacht“, „fein“ oder „super“, die ihm von Anfang beigebracht werden. Diese Worte in Zusammenhang mit einer freundlichen und motivierenden Stimme zeigen deinem Vierbeiner, dass du von seinem Verhalten begeistert bist. Wenn du deine Worte zusätzlich mit einigen Streicheleinheiten unterstreichst, sind Leckerlies vollkommen überflüssig.

Konsequente Stimme in Verbindung mit der Körpersprache

Hundeerziehung ohne leckerli

Tipps und Tricks deinen Hund ohne Leckerlis zu erziehen

Konsequenz und Disziplin sollten die Hunde bereits im Welpenalter erlernen. Beide Punkte sind absolut wichtig, damit die Vierbeiner dir später nicht auf dem Kopf herumtanzen. Allerdings kann auch eine konsequente Erziehung ohne Leckerlies durchgeführt werden. Dabei spielt der Tonfall und die Körpersprache eine wesentliche Rolle. Wenn du deinen Hund liebevoll rufst, wird er sicherlich nur dann zu dir kommen, wenn er dazu jetzt gerade Lust hat. Wirst du aber ärgerlich und zeigst ihm das mit einer strengen Stimme und einer dementsprechenden Körperhaltung, überlegt dein Hund es sich zweimal, ob er das Kommen verweigert.

Sicherlich kannst du ihn mit Leckerlies dazu bringen, zu dir zurückzukommen, doch letztendlich macht er es nur, weil er etwas bekommt und nicht, weil er es will. Rufe ihn mit einem strengen Tonfall, so dass er merkt, es könnte Ärger für ihn geben, wenn er nicht kommt. Sobald er bei dir ist, ändere deinen Tonfall und lobe und streichle ihn für sein Zurückkommen. Dadurch wird er merken, dass er kleine Verwöhneinheiten, also Lob bekommt, wenn er unmittelbar reagiert.

Vertrauen durch gegenseitiges Verständnis

Im Grunde genommen geht es beim Hund gar nicht um das Leckerli als Belohnung, sondern letztendlich um die Qualität der Belohnung. Wenn du deinen Hund ausschließlich mit Leckerlies belohnt, wird er sicherlich kommen sobald du ihn rufst. Aber dabei wird er sich ausschließlich auf das Leckerchen konzentrieren und weniger auf dich. Er nimmt sozusagen eine Futter-Erwartungs-Haltung an, da er genau weiß, dass er etwas bekommt.

Die Qualität der Belohnung spielt also für den Hund eine wichtige Rolle. Zusätzlich bestimmt er aber auch die Anzahl der Belohnungen und wann er sich diese holt. Sieht er beispielsweise einen Artgenossen, wird dieser erstmal begrüßt, ohne auf dein Rufen zu reagieren. Das bedeutet letztendlich, dass der Hund den Halter an der Nase herumführt, da er im Grunde genommen über das Belohnungssystem entscheidet.

Um genau das zu verhindern, ist es wichtig, dass bereits von Anfang an ein Vertrauensverhältnis zwischen dir und deinem Hund aufgebaut wird. Die Kommunikation und Interaktion zwischen dir und deinem Hund ist dabei sehr entscheidend, denn nur dann wird der Fokus von deinem Hund ausschließlich auf dir liegen. Dabei spielt der soziale Kontakt zwischen dir und deinem Hund und sicherlich auch die Befriedigung der arteigenen Bedürfnisse eine wesentliche Rolle. Es gibt nichts Schöneres, wenn du deinen Hund rufst, er zu dir zurückkommt und dich mit der feuchten Nase anstupst, um zu sagen, hier bin ich. Er wird von dir wahrgenommen und gefordert, er wartet erwartungsvoll darauf, dass du ihm eine Aufgabe stellst, die er für dich erfüllen kann. Dadurch entsteht eine soziale und emotionale Bindung, die besonders intensiv ist und dir zeigt, dass er dich als Rudelführer akzeptiert und dir uneingeschränkt folgen würde.

Mary Editor
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