Chihuahua Erziehung: Die neuesten Methoden, die wirklich funktionieren!

Chihuahuas sind zwar die kleinste Hunderasse, aber sie sind vollwertige Hunde und möchten auch als solche behandelt werden. Das Selbstverständnis eines Chihuahuas ist das eines großen Hundes. Sein Ego kann sich leicht mit dem eines ausgewachsenen Schäferhundes vergleichen.

Er erreicht zwar im Durchschnitt nur etwas zwei Kilogramm, doch er will auf keinen Fall den ganzen Tag nur getragen werden. Im Gegenteil ein Chihuahua ist sehr aktiv, flink und lebendig. Chihuahuas gelten als sehr intelligent und lieben Herausforderungen. Man braucht daher auch für den Kleinen Hund viel Zeit und Geduld bei der Erziehung. Ansonsten wird aus ihm leicht ein neurotischer Kläffer.

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Erziehungstipps für junge Chihuahuas

Als erstes sollte der Welpe seinen Namen kennen lernen. Man muss ihn daher häufig mit dem Namen rufen. Wenn er darauf reagiert, auf jeden Fall loben, damit er seinen Namen mit etwas Positivem verbindet.

Einem Chihuahua-Welpen muss man von Anfang an Grenzen setzen. Er muss schnell lernen, dass sich nicht immer alles um ihn dreht. Chihuahuas haben oftmals einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt. Man sollte ihm also beibringen, dass er seinen Besitzer nicht andauernd beschütze muss.

Nachdem der Welpe seinen Namen erkennt, kann man langsam mit dem Erlernen erster Kommandos beginnen. Man erleichtert sich die Sache, wenn man zufälliges, erwünschtes Verhalten des Hundes ausnutzt. Kommt der Hund beispielsweise auf einem zugelaufen, ruft man seinen Namen und “Komm”. Wenn er ankommt, bekommt er Lob und ein Leckerli. Das Gleiche funktioniert mit “Sitz” und “Platz”. Dabei kann man auch mit einem leichten Druck mit der Hand aufs Hinterteil nachhelfen, damit der Hund wirklich sitzt. Ist seine Körperhaltung so wie gewünscht, immer wieder loben. Positives Hervorheben des gewünschten Verhaltens bringt auf Dauer den gewünschten Erfolg.

Viel Zeit sollte man sich auch für die Sozialisierung seines Chihuahuas nehmen. Beispielsweise sollte man großen Hunden nicht aus dem Weg gehen. Vor allem als Besitzer ist es wichtig, keine Abwehrhaltung oder Ängstlichkeit zu zeigen. Denn diese kann sich auf den Chihuahua übertragen. Umso gelassener man selbst in einer neuen Situation reagiert, umso ruhiger wird sich auch der eigene Hund verhalten.

Wie bekomme ich den Chihuahua stubenrein?

Chihuahua Erziehung

Der Chihuahua – klein aber Oho! Diesen Hund sollte man aufgrund seiner Größe niemals unterschätzen!

Ein Chihuahua-Welpe bekommt bereits von seiner Hundemutter beigebracht, seine Schlafstelle sauber zu halten. Doch wenn der Welpe in ein neues Zuhause kommt, kann er nicht automatisch seinen ihm zugewiesenen Schlafplatz mit der ganzen Wohnung oder einem Haus in Verbindung bringen. Als neuer Hundebesitzer braucht man daher viel Geduld und vor allem Konsequenz, um das nachzuholen.

Anfangs braucht man viel Zeit, um dem Welpen beizubringen, wo er sein Geschäft machen darf und wo nicht. Strafen und Schimpfen, wenn er in der Wohnung seine Spuren hinterlassen hat, sind sinnlos. Viel besser ist es, wenn man sehr häufig mit ihm raus geht, um ihn loben zu können, wenn er draußen löst. Immer wenn er sein Geschäft im Freien erledigt, sollte man gleichzeitig das passende Kommando, wie “Mach” dazu sagen und ihn anschließend loben. So lernt der Welpe schnell einen positiven Zusammenhang zwischen seiner Verrichtung, dem Lob und dem entsprechenden Kommando.

Die Erziehung zur Stubenreinheit sollte daher durch Vorbeugung und nicht durch Strafen geprägt sein. Bis zum Alter von 3,5 Monaten sollte man mit dem Chihuahua mindestens zehn Mal pro Tag raus. Vor allem gleich nach dem Aufwachen muss er sicherlich das erste Mal sein Geschäft erledigen. Kurz nach jedem Mal trinken, fressen oder ausgiebigen Spielen ist ebenfalls ein Gang nach draußen notwendig. Mit dem Älterwerden des Hundes, verringern sich die notwenigen Ausflüge nach draußen. Ein erwachsener Chihuahua muss nur noch ungefähr drei Mal pro Tag raus. Nach einigen Wochen zeigt der Hund sein Bedürfnis klar an und man kann sich gut danach richten.

Grundsätzlich gilt es, seinen Hund genau zu beobachten. Beginnt er am Boden zu schnüffeln, unruhig wird, sich im Kreis dreht oder hinsetzt, sind das Anzeichen um mit ihm rasch nach draußen zu gehen. Am Besten führt man ihn dazu von Anfang an mit der Leine raus.

Kleine Hunde wie ein Chihuahua kann man auch an ein Hundeklo gewöhnen. Dazu setzt man den Welpen bei den entsprechenden Anzeichen ins Hundeklo. So gewöhnt er sich auch schnell daran. Besser und gesünder für die Fellnase ist es aber, mit ihm regelmäßig nach draußen zu gehen.

Wie gewöhne ich dem Chihuahua das Bellen ab?

Die sicherste Methode ist hier Vorbeugung. Wenn man dem Hund von Anfang an klar macht, dass übermäßiges Bellen unerwünscht ist, muss man ihm das später nicht wieder mühsam abgewöhnen. Meist entsteht diese Unart durch Unterforderung des Hundes. Ein Chihuahua braucht ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten. Wenn dem kleinen Racker langweilig ist oder er sich unterfordert fühlt, wird er häufig zum Kläffer.

Am ehesten kann man ihm diese Unart durch gezieltes Training, wieder abgewöhnen. Ausgiebiges Bellen sieht ein Chihuahua als seine Aufgabe an. Man sollte ihn während dessen gezielt ablenken. Es bedeutet viel Arbeit, aber es ist mit viel Konsequenz zu schaffen.

Lässt sich ein Chihuahua leicht erziehen?

Ein Chihuahua ist so einfach oder schwierig zu erziehen wie viele Hunde. Da er durch seine Größe häufig als Spielzeug angesehen wird, versäumen viele Besitzer bei der Erziehung anfangs Einiges. Er braucht viel Konsequenz und Ausdauer bei seiner Erziehung. Auch wenn er noch so niedlich aussieht, darf man ihm Ungehorsam nicht durchgehen lassen. Ist ein Chihuahua nicht gut erzogen, liegt das meist an seinem Besitzer nicht an seiner Gelehrigkeit.

Welche Ernährung ist für den Chihuahua am besten?

Ob man seinem Liebling lieber Trockenfutter oder Nassfutter anbietet, ist Geschmackssache. Allerdings sollte man nie beide Varianten gleichzeitig in einer Mahlzeit anbieten. Beide Futterarten verursachen unterschiedliche Verdauungsvorgänge, daher ist eine Durchmischung nicht ratsam. Vor allem bei so kleinen Hunden sollte man vermehrt darauf achten. Vor allem bei Trockenfuttergaben muss auch ausreichend frisches Trinkwasser angeboten werden.

Wie bringe ich dem Chihuahua das Alleinsein bei?

Nachdem der Hund erste Kommandos beherrscht, kann man mit dem Training fürs Alleinsein beginnen. Am Besten beginnt man damit nach dem Fressen und Lösen. Anschließend wird der Hund zum Ausruhen an seinen Schlafplatz geschickt. Liegt er dort brav, verlässt man den Raum für kurze Zeit wortlos und schließt die Tür hinter sich. Wenn der Hund winselt oder bellt, einfach nicht beachten. Erst wenn er wieder ruhig ist, kommt man zurück ins Zimmer um ihn zu loben.

Diese Übung muss man häufig wiederholen und immer länger ausdehnen. Mit der Zeit wird die kleine Fellnase lernen, dass er nur Aufmerksamkeit bekommt, wenn er sich ruhig verhält. Solange der Welpe noch kein halbes Jahr alt ist, sollte er aber nicht länger als maximal zwei Stunden alleine gelassen werden.

Welches Buch zur Chihuahua Erziehung empfiehlt sich?

  • “Chihuahua: Auswahl, Haltung, Erziehung, Beschäftigung (Praxiswissen Hund)”, erschienen bei KOSMOS
  • “Unser Hund. Der Chihuahua”, erschienen bei Kynos
  • “Chihuahua – Premium Ratgeber”, erschienen bei Ulmer

Fazit:

Wird ein Chihuahua als normaler Hund und nicht als lebendes Stofftier behandelt, so bekommt man einen treuen Begleiter. Durch sein waches und aktives Temperament, fordert er allerdings viel Zeit ein. Eine liebevolle aber konsequente Erziehung ist bei dem kleinen Racker unbedingt nötig. Konsequenter weise müssen ungewollte Aktionen des Chihuahua ohne Ausnahme negiert werden. Lässt man ihm einmal eine Unart durchgehen und das nächste Mal wird er für das Gleiche getadelt, schafft das beim Hund nur Verwirrung. Er kann so “gut” und “schlecht” nicht auseinanderhalten. Auch wenn es verlockend erscheinen mag, seinen Chihuahua vorwiegend in einer geeigneten Handtasche mit sich herumzutragen, so sollte das eher die Ausnahme sein. Einen glücklichen und ausgeglichen Chihuahua bekommt man nur durch gute Erziehung, viel Beschäftigung mit der Fellnase und ausreichende Auslaufmöglichkeiten.

Worauf sollte bei der Ernährung für den Chihuahua geachtet werden?

Leider neigt auch ein Chihuahua zum Übergewicht. Man sollte daher besonders auf die angebotene Nahrungsmenge achten. Als Faustregel kann man sich dabei am Körpergewicht seine Fellnase orientieren. Zwei bis vier Prozent des Gewichtes sind pro Tag ideal. Ist man sich unsicher, so kann man den “Streicheltest” machen. Spürt man beim drüberstreicheln die Rippen seines Lieblings leicht durch das Fell, passt das Gewicht. Spürt man nichts mehr von den Rippen, so ist es relativ sicher, eine Diät notwendig. Unter tags gegebenen Leckerlis sind vor allem auch beim Chihuahua von der täglichen Futterration abzuziehen. Ansonsten setzt die kleine Fellnase schnell Fett an, was leider auch relativ schnell zu Gesundheitsproblemen führen kann.

Wie viel Auslauf benötigt ein Chihuahua?

Ein Chihuahua ist ein richtiges Energiebündel. Trotz seiner Kleinheit braucht er entsprechende Bewegung. Es reicht also nicht aus, mit ihm dreimal pro Tag einige Minuten um den Block zu gehen. Da es sich beim Chihuahua um einen sehr intelligenten Hund handelt, braucht er zusätzlich unbedingt auch entsprechende Beschäftigung. Am Besten man plant jeden Tag eine gewisse Zeit ein extra Training mit ihm ein. Übungen mit kleinen Kunststücken oder Gehorsamsübungen sind ideal, um den Winzling ausreichend zu fordern.

Wie alt wird ein Chihuahua?

Kleine Hunde erreichen meist ein höheres Lebensalter als besonders große Hunde. Chihuahuas können ein Alter zwischen 15 und 18 Jahre erreichen. Man geht bei der Anschaffung eines solchen Hundes, eine lange Verpflichtung ein.

Wie groß und wie schwer wird er?

Ein Chihuahua erreicht nur eine Körpergröße zwischen 15 und 23 Zentimeter. Ihr Körpergewicht liegt im Durchschnitt zischen 1,5 und drei Kilogramm.

Wann ist ein Chihuahua ausgewachsen?

Im Alter von sechs Monaten ist ein Chihuahua beinahe ausgewachsen. Allerdings können sie bis zum 3. Lebensjahr noch zwischen 10 und 20 Prozent an Gewicht zulegen. Mehr Gewicht sollte es aber nicht werden um ihm ein langes, gesundes Leben zu ermöglichen.

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