Dobermann Erziehung: Die neuesten Methoden, die wirklich funktionieren!

Wer sich einen Dobermann als neues Familienmitglied wünscht, sollte wissen, dass es sich um einen sehr großen und kräftigen Hund handelt. Er benötigt von klein auf eine Erziehung, die liebevoll und dennoch streng sein sollte, denn nur dann findet der herzensgute Hund seinen richtigen Weg. Im Grunde genommen ist der Dobermann ein familienfreundliches Wesen, welches sanft und freundlich ist, doch mit der falschen Erziehung kann daraus ein sehr gefährliches Tier werden. Darum solltest du bereits von Anfang an konsequent und dennoch fair darin sein, ihm seine Grenzen zu zeigen.

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7 Dobermann Erziehungstipps

Der Kauf von einem Dobermann Welpen ist mit viel Verantwortung verbunden. Ein kleiner Hund ist in etwa mit einem kleinen Kind zu vergleichen, denn auch hier ist die Erziehung sehr von Bedeutung. Es ist wichtig, dass du deinem Welpen bereits von Anfang an klare Grenzen und Regeln setzt, so dass keine Missverständnisse zwischen euch entstehen und der kleine Kerl weiß, wo er dran ist. Nachfolgend ein paar Tipps, um die Erziehung zu erleichtern:

  1. Stubenrein: Wie bekomme ich den Welpen stubenrein?
  • Beobachte deinen Welpen intensiv und geh mit ihm raus, sobald er unruhig wird
  • Gehe ungefähr alle 2 bis 3 Stunden mit ihm raus
  • Lobe den Welpen, wenn er seine Notdurft draußen gemacht hat
  • Maßregel ihn nicht für ein Malheur in der Wohnung, oftmals weiß er es nicht mehr
  1. Ernährung: Wie viel darf ein Dobermann fressen?
  • Feste Fütterungszeiten einrichten
  • Immer frisches Wasser zur Verfügung stellen
  • Nicht zu viele Leckereien
  • Essen vom Tisch vermeiden
  • Nährstoffreiches Futter anbieten
  1. Disziplin: Klare Grenzen setzen
  • Kurze und knappe Befehle oder Kommandos geben
  • Nach Möglichkeit den gleichen Tonfall beibehalten
  • Für erfolgreiche Ausführungen der Kommandos loben
  1. Leinenführung: Wie bringe ich es dem Welpen bei?
  • Langsam an die Leine gewöhnen
  • Den Welpen nicht mit der Leine ziehen, sondern ihn rufen
  • Hängt der Welpe in der Leine, stehenbleiben und abwarten
  • Nicht mit der Leine maßregeln
  1. Training: Regelmäßig mit dem Welpen trainieren
  • Die ersten Male in einer reizarmen Umgebung trainieren
  • Verschiedene Übungen machen, um ihn zu fordern
  • Bei erfolgreichem Abschluss ausreichend loben
  • Eventuell eine Hundeschule besuchen
  1. Sozialisierung: Kontakt mit anderen Hunden
  • Kontakt zu anderen Hunden nicht meinen
  • Dabei immer in Kontakt mit dem Dobermann bleiben
  1. Alleinsein: Wie lernt er das Alleinsein?
  • Am Anfang nur den Raum wechseln
  • Für einige Minuten den Raum verlassen und die Tür schließen
  • Rennt der Welpe hinterher, ihn sanft mit dem Fuß zur Seite schieben
  • Zeitintervalle für das Alleinsein erhöhen
  • Nicht die ganze Wohnung zur Verfügung stellen, nur einen bestimmten Bereich
  • Nicht verabschieden und nicht vor der Tür stehenbleiben

Wie bekomme ich den Dobermann stubenrein?

Ein Dobermann Welpe bekommt schon von seiner Mutter beigebracht, dass sein Schlafplatz immer sauber sein muss. Diese Erkenntnis nimmt der Welpe auch in sein neues Zuhause mit. Doch aller Anfang ist schwer. Die Blase von deinem Welpen ist noch klein und untrainiert. Nun liegt es an dir, ihm auf liebevoll und doch konsequente Weise zu zeigen, dass er sein Geschäft nicht in der Wohnung zu erledigen hat.

Am Anfang lässt es sich gar nicht vermeiden, dass es durchaus mal zu einem kleinen Unglück kommen kann, denn aller Anfang ist schwer, auch für deinen Welpen. Am besten lernt der Dobermann es, wenn er einen regelmäßigen Rhythmus hat. Im Laufe des Tages sollte er ungefähr alle zwei bis drei Stunden nach draußen gehen, in der Nacht können die Abstände durchaus größer sein. Sobald er sein Geschäft draußen verrichtet hat, lobe ihn überschwänglich und belohne ihn vielleicht mit einem kleinen Leckerchen. Auf diese Weise lernt er sehr schnell, denn er begreift, dass er am Ende eine Belohnung erhält.

Solltest du ihn einmal auf frischer Tat ertappen, ist es wichtig, dass du ruhig bleibst. Ein lautes und bestimmtes „Pfui oder Nein“ kann dabei schon viel ausrichten. Jetzt sollte der kleine Dobi schnell nach draußen gebracht werden, damit er versteht, was du von ihm möchtest. Vermeide es jedoch, laut mit ihm zu schimpfen oder ihn zu tadeln, da er dadurch nur verängstigt wird. Sollte dennoch ein Malheur passiert sein, schick deinen Dobermann hinaus und reinige direkt die betroffene Stelle. Geschieht dies nicht, wird er immer wieder zu dieser Stelle gehen, da er von dem Geruch angezogen wird.

Wie gewöhne ich dem Dobermann das Bellen ab?

Das dauerhafte Gebell von einem Dobermann kann auf Dauer ganz schön nervig sein. Es ist nicht nur für dich eine absolute Geduldsprobe, auch die Nachbarn können darauf sehr gereizt reagieren. Bevor du jedoch versuchst, deinem Dobermann das Bellen abzugewöhnen, musst du wissen, was der Auslöser dafür ist. Es gibt verschiedene Gründe, warum dein Hund bellt und diese solltest du versuchen herauszufinden.

Das Bellen nutzt der Dobermann, um sich bei seinen Herrchen und Frauchen oder unter Artgenossen bemerkbar zu machen. Gleichzeitig gibt es aber noch eine Vielzahl an Auslösern und Anlässen, die ihn zum Bellen reizen. Wenn dein Hund nicht ausreichend ausgelastet ist, er zu wenig Aufmerksamkeit bekommt und er Langeweile hat, nutzt er sein Gebell, um sich mitzuteilen. Manchmal kann das Bellen auch ein Zeichen von Angst oder Unsicherheit sein, insbesondere dann, wenn er mit neuen Dingen konfrontiert wird. Regelmäßiges Training und ausreichend Bewegung können dir bereits helfen, dass dein Hund das Bellen einstellt. Nutze zusätzlich dabei die Kommandos „Aus“ und „Schluss“, um ihm das Bellen abzutrainieren. Wichtig ist dabei die Ruhe zu bewahren und immer wieder mit ihm zu üben.

Lässt sich ein Dobermann leicht erziehen?

Die Erziehung vom Dobermann ist gar nicht so schwer, benötigt jedoch ein hohes Maß an Konsequenz und Durchhaltevermögen. Er eignet sich hervorragend für erfahrene Hundebesitzer, die zudem sehr sicher im Umgang mit Hunden sind. Wer bisher wenig Erfahrung auf dem Gebiet der Hundeerziehung hat, sollte in jedem Fall die Hilfe von fachgerechten Hundetrainern einholen oder regelmäßig eine Hundeschule mit ihm besuchen.

Die Einhaltung der Grenzen spielt beim Dobermann eine ganz wesentliche Rolle. Sie sollten klar strukturiert sein und ihm dennoch liebevoll aufgezeigt werden, damit keine Unklarheiten entstehen. Der Dobermann ist vom Wesen her sehr klug, folgsam und gelehrig, so dass es viel Spaß und Freude bereitet, mit ihm zu arbeiten. Wichtig ist beim Dobermann nicht nur eine Sozialisierung, sondern er sollte von vornherein mit allen möglichen Dingen vertraut gemacht werden, beispielsweise Jogger, Kinder, Tiere und andere Hunde, damit er ihnen gegenüber gelassen entgegentreten kann.

Welche Ernährung ist für den Dobermann am besten?

Damit dein Dobermannwelpe ein langes und gesundes Leben führen kann, spielt natürlich die richtige Ernährung eine wesentliche Rolle. Ein Futter mit einer hochwertigen Zusammensetzung ist dabei die Grundlage einer gesunden Ernährung, denn dieses liefert ihm die notwendige Kraft und Energie. Dadurch wird sein Wohlbefinden verbessert, die geistige Fitness gestärkt und seine Leistung gesteigert.

Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob beim Dobermann Trocken- oder Nassfutter gewählt wird. Wichtig ist beim Füttern, dass die Fütterungsempfehlung des Herstellers eingehalten wird. Nach dem Einzug in sein neues Zuhause sollte auf jeden Fall keine Futteränderung durchgeführt werden, sondern das Futter vom Züchter weiter verwendet werden. Der kleine Welpe hat schon genug mit seiner häuslichen Veränderung zu tun, so dass eine Futterumstellung zu diesem Zeitpunkt sehr ungünstig wäre.

Die Fütterung sollte vielseitig ausfallen, damit es nicht zu einer einseitigen Ernährung kommt. Füllstoffe, wie beispielsweise Getreide, sollten nahezu vollständig wegfallen, da diese bekannt dafür sind, Allergien auszulösen. Allerdings kommt es auch hierbei ein stückweit auf den Dobermann selber an, inwieweit welches Futter er am besten verträgt. Die Höhe der Futtermenge richtet sich nach der Fütterungsart, dem Alter, dem Gewicht, dem Gesundheitszustand und dem Grad der Bewegung.

Wie bringe ich dem Dobermann das Alleinsein bei?

Das Alleinsein sorgt beim Dobermann für Verlustängste. Um das zu vermeiden, sollte er langsam an das Alleinsein herangeführt werden. Es lässt sich leider nicht immer vermeiden, dass der Hund mal alleine bleiben muss, da es Termine gibt, wo er leider nicht mitgenommen werden kann. In den ersten fünf Monaten sollte der Welpe auf gar keinen Fall alleine gelassen werden, da er erst Vertrauen zu seinem neuen Rudel aufbauen und sein neues Zuhause kennenlernen muss.

Im Grunde genommen erfordert das Training lediglich ein wenig Geduld und Ausdauer. Am Anfang solltest du einfach mal den Raum wechseln und hinter dir die Tür schließen. Sollte der kleine Kerl hinter dir herlaufen, sagst du klar und deutlich „nein“ und schiebst ihn vorsichtig mit dem Fuß zurück. Nach einigen Minuten kehrst du zurück und signalisierst somit deinem Hund, dass du wieder zurückkommst. Diesen Vorgang wiederholst du einige Male, bis er verstanden hat, dass das Alleinsein gar nicht so schlimm ist. Wenn du merkst, dass er entspannt und gelassen reagiert, kannst du damit beginnen, das Haus zu verlassen. Auch hierbei ist es wichtig, dass es am Anfang nur wenige Minuten sind, um zu schauen, wie der Dobermann reagiert. Erst danach kannst du das Zeitfenster anfangen auszudehnen.

Welches Buch zur Dobermann Erziehung empfiehlt sich?

  • Das große Dobermann Buch
  • Mein gesunder Dobermann

Fazit:

Der Dobermann ist nicht nur ein absoluter Familienhund, sondern auch ein Wachhund. Er hat einen anhänglichen und freundlichen Charakter und ist insbesondere Kindern gegenüber sehr aufgeschlossen. Bei einer richtigen Führung ist er seinem Herrchen oder Frauchen treu ergeben und kann sich in jeder Situation ohne Weiteres unterordnen. Seine Reizschwelle ist allerdings nur mittelmäßig ausgeprägt und er demonstriert gerne seine Besitzansprüche. Eine strenge und doch liebevolle Erziehung ist das A und O beim Dobermann. Zu seinen wichtigsten Eigenschaften gehört Konzentration, Loyalität, Intelligenz, Gehorsam, Furchtlosigkeit und Selbstbewusstsein. Seine Lebenserwartung liegt zwischen zehn und 13 Jahren. Es gibt den Dobermann in den Farben Schwarzrot, Red & Rust, Blue & Rust, Schwarz, Weiß, Blau, Rot und Fawn & Rust. Während das männliche Tier eine stattliche Größe von 66 – 72 Zentimeter und ein Gewicht von 40 – 45 Kilogramm erreichen kann, ist das Weibchen etwas kleiner und leichter. Sie erreicht eine Widerristhöhe von 61 – 68 Zentimeter und ein Gewicht von 32 – 35 Kilogramm.

 

 

 

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