Großer Schweizer Sennenhund Erziehung: Hilfreiche Methoden, die wirklich funktionieren

Große Schweizer Sennenhunde sind die größte Rasse der Sennenhunde. Es sind stattliche Hunde, welche schon durch ihre bloße Erscheinung beeindrucken. Ein großer Schweizer ist allerdings eher gutmütig, weiß aber um seine Größe und Wirkung. Ursprünglich als Bauernhunde gezüchtet, erfüllten sie zahlreiche Aufgaben in der Landwirtschaft. Sie brauchen daher auch heute noch ihre Aufgaben, sonst sind sie permanent unterfordert. Große Schweizer Sennenhunde sind besonders treu ihrer Familie gegenüber, bei Fremden sind sie dafür besonders misstrauisch und abwehrend. Auch sie brauchen natürlich eine gute Ausbildung, mit Konsequenz sind sie jedoch leichter zu erziehen als manch andere Hunderasse.

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Erziehungstipps für einen jungen Großen Schweizer Sennenhund

Bei Großen Schweizer Sennenhunden beginnt man mit der Erziehung wie bei allen anderen Welpen auch, mit dem Erlernen des Namens. Manchmal hat der Welpe seinen Namen bereits beim Züchter bekommen und hört schon darauf. Falls das nicht der Fall ist, sollte man seinen Namen immer rufen, wenn der Hund etwas Positives damit in Verbindung bringt. Wenn er dann auch noch beim Rufen seines Namens herkommt, sollte man ihn ausgiebig loben. Erst wenn der Hund auf seinen Namen gut hört, kann man mit dem Erlernen weitere Kommandos beginnen.

Wegen seines großen Wuchses, sollte man das Training mit einem Großen Schweizer Sennenhund Welpen vorsichtig angehen. Zu Beginn sind nur kurze Trainingseinheiten gut für den jungen Hund. Nur wenige Minuten am Stück sind ausreichend. Das Tier sollte sich möglichst natürlich bewegen können. Treppensteigen oder steiles Gelände sind für diesen Welpen nicht gesund. Sobald er Ermüdungserscheinungen zeigt, lieber abbrechen und ihn ausruhen lassen. Das schont die noch weichen Gelenke. Später haben sie länger einen gesunden Hund, das lohnt sich auf jeden Fall.

Große Schweizer Sennerhund sind eine sehr anhängliche und treue Hunderasse. Zu Beginn sollte sich nur eine Bezugsperson um seine Ausbildung kümmern. Viele unterschiedliche Menschen verwirren den Welpen noch. Erst nach einigen Wochen können sich auch andere Familienmitglieder mit ihm Beschäftigen. Sie sollten jedoch genau dieselben Kommandos und Befehle geben, wie die Hauptbezugsperson. Das gibt dem Hund Sicherheit und führt rascher zum gewünschten Ziel.

Wie bekomme ich den Großen Schweizer Sennenhund stubenrein?

Berner Sennenhund Erziehung

Der große Schweizer Berner Sennenhund – Ein außergewöhnlicher Hund, der viel Liebe & Zuneigung brauch

Gleich das Erste, wenn man mit einem neuen Welpen nach Hause kommt, sollte der Gang nach draußen sein. Am Besten wartet man bis er sein Geschäft erledigt hat. Nach der Aufregung über die Trennung von Mutter und Geschwistern und der Heimfahrt, sollte das schnell klappen. Anschließend ausgiebig loben, nicht vergessen.

Junge Welpen müssen pro Tag zwischen 10 und 12 Mal nach draußen. Leider anfangs auch in der Nacht. Man braucht daher in der Anfangszeit sehr viel Zeit und Geduld für sein neues Familienmitglied. Um nicht immer schimpfen zu müssen, nachdem das Malheur passiert ist, ist Vorbeugung angesagt. Nach jedem Fressen, Trinken, Spielen und nachdem der Hund von einem Nickerchen aufgewacht ist, sollte man mit ihm sofort nach draußen gehen. Oder zumindest alle zwei Stunden eine Pinkelpause einplanen. Am Besten immer an denselben Platz und immer mit der Schleppleine. So lernt der Hund das als Ritual kennen und weiß, er wird auch noch gelobt dafür.

Bis der Welpe sich selbst aktiv meldet, muss man ihn genau beobachten. Sobald der Hund am Boden zu schnüffeln oder sich um sich selbst zu drehen beginnt, ist das ein sicheres Anzeichen, dass er seine Notdurft verrichten muss. Die erste Zeit ist sicherlich etwas anstrengend, aber umso achtsamer man jetzt darauf achtet, umso schneller wird der Große Schweizer Sennenhund stubenrein.

Wie gewöhne ich dem Großen Schweizer Sennenhund das Bellen ab?

Große Schweizer Sennenhunde bellen so viel oder so wenig wie alle anderen Hunderassen. Man sollte ihm von Anfang an, unnötiges Bellen nicht durchgehen lassen. Wenn er jemand Fremden meldet ist das in Ordnung, doch dann sollte er auf das Kommando “Aus” oder “Ruhe” auch wieder aufhören.

Wird ein Großer Schweizer zu wenig gefordert oder bekommt zu wenig Bewegung, kann er allerdings aus Frust anfangen zu bellen. Er versucht auf diese Weise die Aufmerksamkeit seines Besitzers zu erlangen. Die sollte man ihm in dem Fall aber nicht geben. Hat sich der Hund wieder beruhigt und hört mit der Bellerei auf, braucht er zusätzliche Beschäftigung. Gibt man ihm etwas zu tun und ausreichend Auslauf, kommt der Hund gar nicht auf die Idee unnötig zu kläffen.

Lässt sich ein Großer Schweizer Sennenhund leicht erziehen?

Setzt man bei der Erziehung seines Großen Schweizer Sennenhundes vor allem auf Konsequenz, ist er im Vergleich zu anderen Rassen, leicht zu erziehen. Er ist besonders lernwillig und möchte gerne arbeiten. Wenn man diese Charaktereigenschaften geschickt bei der Erziehung einsetzt, kommt man schnell zu einem guten Ergebnis.

Große Schweizer Sennenhunde haben einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Sie erwarten auch von ihrem Besitzer, dass er sie gerecht behandelt. Es wird den Großen Schweizern auch eine gewisse Sturheit nachgesagt. Mit der muss man lernen umzugehen, dann steht einem guten Zusammenleben aber nicht viel im Wege.

Welche Ernährung ist für den Großen Schweizer Sennenhund am besten?

Bei der Ernährung sind Große Schweizer Sennenhunde eher unkompliziert. Allerdings sollte man die Zusammensetzung des Futters dem jeweiligen Wachstum des Hundes anpassen. Große Schweizer Sennenhunde neigen zu Gelenksproblemen, hervorgerufen mitunter auch durch eine falsche Fütterung während der stärksten Wachstumsphasen. Hohe Proteinanteile führen zu schnellerem Wachstum. Bei solch großen Hunden, entwickeln sich daraus aber leicht zu weiche Gelenke. Es ist daher, vor allem im Welpenalter, einfache ein altersgerechtes Fertigfutter zu geben, als nach Augenmaß einfach drauf los zu füttern.

Für eine gute und gesunde Entwicklung brauchen Große Schweizer auch eine ausgewogene Versorgung an Vitaminen und Mineralstoffen. Auch das ist mit einer guten Fertigfuttermischung leichter zu bewerkstelligen. Hat man schon viel Erfahrung mit Hunden und ihrer Ernährung, kann man seinen Hund aber auch mit Selbstgekochtem oder Rohem füttern. Auf die Ausgewogenheit sollte aber ganz besonderer Wert gelegt werden.

Wie bringe ich dem Großen Schweizer Sennenhund das Alleinsein bei?

Mit dem Alleinlassen des Großen Schweizer Sennenhundes, muss man langsam beginnen. Welpen laufen ihrer Bezugsperson am liebsten ständig hinterher. Früher oder später muss er allerdings auch zeitweise alleine bleiben können. Man übt das mit dem Welpen, indem man sich immer mit dem gleichen Kommando zum Beispiel “Bleib” oder “Brav” verabschiedet und kurz den Raum verlässt. Ein guter Zeitpunkt dafür ist, wenn der Hund ohnehin müde ist und sich hinlegt. Kommt man nach ein paar Minuten wieder in den Raum und der Hund befindet sich immer noch auf seinem Platz, lobt man ihn ausgiebig dafür. Ist der Hund nicht mehr an seinem Platz, so ignoriert man ihn.

Nach einigen Versuchen klappt das meist ganz gut. Man kann nun die Zeiträume des Wegbleibens immer wieder um einige Minuten verlängern. Der Welpe merkt so, dass seine Bezugsperson ihn zwar alleine lässt, aber auch immer wieder kommt. Das Lob wenn er brav gewartet hat, verstärkt das positive Erlebnis. Man sollte allerdings wirklich immer dasselbe Kommando verwenden, sonst verwirrt man den Hund. Ist der Hund einige Monate alt, sollte er bereist ein bis zwei Stunden ohne Schwierigkeiten allein bleiben können.

Welches Buch über die Erziehung des Großen Schweizer Sennenhund empfiehlt sich?

  • “Schweizer Sennenhunde”, von Sabine Koslowski
  • “Große Schweizer Sennenhunde – Liebe ist für alle da”, von Heike Jacobs
  • “Große Schweizer Sennenhunde – Kooper allein zu Hause”, von Heike Jacobs

Fazit:

Große Schweizer Sennenhunde sind sehr zuverlässig und treu ihrer Familie gegenüber. Sie beschützen die Kinder und gehen auch recht geduldig mit ihnen um. Völlig alleine sollte man aber seine Kinder mit keinem Hund lassen, zumindest keine Kleinkinder. Bietet man dem Großen Schweizer ausreichend Auslauf und Beschäftigung, so wird man viel Freunde mit ihm haben. Er ist ein verlässlicher und gelassener Begleiter. Man braucht für diesen Hund aber auch ausreichend Platz. Ein Haus mit großem Garten sollte es schon sein, als reinen Wohnungshund sollte man sich diese Rasse nicht zulegen. Besondere Freude bereitet man dieser Rasse, wenn man ihn einen Wagen oder Schlitten ziehen lässt. Mit einem Hunderucksack ausgestattet, macht es ihm auch Spaß den täglichen Einkauf nach Hause zu tragen. Diese Tätigkeiten sind aber erst im Erwachsenenalter zu empfehlen.

Worauf sollte bei der Ernährung des Großen Schweizer Sennenhund geachtet werden?

Große Schweizer Sennenhunde neigen besonders zum hastigen Fressen. Das kann zu Magenverdrehungen führen. Um dem vorzubeugen wird häufig die Verwendung eines hohen Futternapfes empfohlen. Der verhindert zu hastiges Schlingen. Hält man mehrere Hunde, so sollte man sie während der Futteraufnahme etwas trennen. So kommt zwischen den Tieren kein Futterneid auf, der ebenfalls zu hastigem Verschlingen führt.

Nach dem Fressen sollte man dem Hund eine zeitlang Ruhe gönnen. Auch das beugt der gefürchteten Magenverdrehung vor. Da die großen Schweizer sehr aktiv sind und sich viel bewegen, brauchen sie eine dem Bewegungsdrang angepasste Nahrungsmenge. Zugang zu Wasser sollte man seinem Großen Schweizer immer ermöglichen. Sie brauchen schon allein wegen ihrer Größe viel Flüssigkeit.

Wie viel Auslauf benötigt ein Großer Schweizer Sennenhund?

Früher wurden Große Schweizer Sennenhunde vor allem als Arbeitshunde eingesetzt. Sie hüteten die Weidetiere oder bewachten die Kinder am Bauernhof. Vielfach wurden die starken Hunde auch vor Karren gespannt. Sie zogen die schweren Käselaibe von der Alm ins Dorf. Daraus entwickelten sie einen grundsätzlichen Arbeitswillen, der auch heute noch befriedigt werden möchte. Ein Großer Schweizer braucht daher viel Auslauf, aber vor allem auch eine Aufgabe sonst ist er leicht unterfordert.

Wie alt wird ein Großer Schweizer Sennenhund?

Leider wurde bei der Zucht sehr viel Augenmerk auf die Dreifarbigkeit und die richtige Lage der weißen Abzeichen gelegt. Dabei ist die Gesundheit und Langlebigkeit auf der Strecke geblieben. Große Schweizer Sennenhunde erreichen meinst nur ein Alter zwischen 8 und 12 Jahren. Haben in dieser Zeit aber leider auch immer wieder gesundheitliche Probleme und Einschränkungen.

Wie groß und wie schwer wird ein Großer Schweizer Sennenhund?

Hündinnen des Großen Schweizer Sennenhundes erreichen eine Schulterhöhe zwischen 60 und 68 Zentimeter. Durchschnittlich werden sie zwischen 35 und 50 Kilogramm schwer. Rüden sind deutlich größer, sie können durchaus ein Gewicht bis knapp 70 Kilogramm erreichen. Ihre Schulterhöhe liegt beim ausgewachsenen Rüden zwischen 65 und 72 Zentimetern. Damit sind sie auf jeden Fall eine imposante Erscheinung.

Wann ist ein Großer Schweizer Sennenhund ausgewachsen?

Die Hauptwachstumsphase endet ungefähr nach einem dreiviertel Jahr. Der Große Schweizer Sennenhund wächst jedoch bis zum Alter von 18 Monaten noch weiter. Gegen Ende der Wachstumsphase wird er allerdings eher breiter und muskulöser, nicht mehr größer.

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Großer Schweizer Sennenhund – Erziehung
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