Rhodesian Ridgeback Erziehung – Diese Dinge sind wichtig für die kommenden Jahre!

Ein Rhodesian Ridgeback Ist ein Hund mit Klasse. Sie sind hier doch nicht einfach und alltäglich, vielmehr ist diese Rasse bekannt als Jagd – und Wachhund. Er eignet sich hervorragend als Familienhund, da er unglaublich treu und vertrauensvoll ist. Doch gerade durch seine Vielseitigkeit ist er nicht unbedingt leicht zu erziehen. Jedoch ist die Erziehung eines solchen Hundes extrem wichtig. Je besser man sich dabei mit dieser Hunderasse auskennt, umso leichter fällt die Erziehung.

Ein Rhodesian Ridgeback weist eine ganz individuelle Persönlichkeit auf. Basierend auf diesem Hintergrund ist die Erziehung gezielt abzustimmen hinsichtlich einer optimalen Ausbildung und eines guten Trainingspunktes.

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Rhodesian Ridgeback Erziehungstipps

Optimalerweise beginnt die Erziehung eines Rhodesian Ridgeback schon in frühen jungen Jahren. Sie sind sehr lernfähig und Lernen bereites ihnen bis ins hohe Alter hinein große Freude. Je früher diese Hunderasse erzogen wird, umso vielversprechender fällt die Erziehung aus. Dabei spielt gerade das Welpenalter eine wesentliche Rolle.

Welpen / Junghund Erziehung beim Rhodesian Ridgeback

Gerade die Welpen dieser Hunderasse sind extrem sensibel. Zunächst benötigt er viel Zeit, um sich an die neuen Gegebenheiten und sein zu Hause zu gewöhnen. Dazu sollte ihm so viel Zeit wie nötig gegeben werden, damit er sich letztendlich pudelwohl fühlen kann. Sobald er sich heimisch fühlt, kann mit der Erziehung des kleinen Welpen begonnen werden.

Die Vertrautheit, die der kleine Welpe zu seinem Beziehungsmenschen gewonnen hat, gilt als Dreh- und Angelpunkt auch bei der Erziehung. Dieser wird sich in erster Linie vornehmlich auf die Bezugsperson konzentrieren. Wird die Erziehung des kleinen Welpen von mehreren Personen übernommen, kann es leicht zu Irritationen und führt Verwirrungen führen.

Beginn der Welpen Erziehung

Vielfach stellt sich die Frage, womit man am besten die Erziehung des kleinen Welpen beginnt. Zuallererst sollte er lernen auf seinen eigenen Namen zu hören. Diese Übung lässt sich recht spielerisch trainieren, so dass sie häufig ganz von allein vollzogen wird. Dabei ist es wichtig, auf die jeweilige Tonlage zu achten. Dadurch steigt für den Rhodesian Ridgeback der Erkennungswert seines Namens. Eine helle und freundliche Tonlage ist dabei sehr hilfreich.

Ratsam ist es, den Hundenamen mit etwas Positivem zu verbinden. Dadurch fällt es ihm später leichter den Befehlen in freundlichen Tonlagen zu folgen. Letztendlich möchte er auch nach vollbrachter Tat seine Belohnung bekommen. Zunächst ist es ausreichend in mit Streicheleinheiten zu belohnen, wenn er auf seinen Namen gehört hat.

Diese ersten Schritte der Erziehung benötigen Konsequenz, Ausdauer, Geduld und ebenfalls viel Gelassenheit. Doch es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber auch noch keiner vom Halter- oder Hundehimmel.

Tipps für eine gelungene Erziehung

Damit die Erziehung des kleinen Rhodesian Ridgeback gelingt, liegt die Verantwortlichkeit der Erziehung beim Halter. Dieser sollte man sich stets an festgelegten Grundsätzen orientieren. Für diese Hunderasse ist eine klare Struktur ziemlich wichtig und gilt für ihn als eindeutiges Signal. Mit Ausdauer, Durchhaltevermögen und Konsequenz lässt sich eine gute Erziehung erfolgreich durchführen.

Wer zu schnell seine Geduld verliert, stiftet letztendlich mehr Verwirrung des kleinen Welpen, statt ihm klare und geordnete Strukturen aufzuweisen. Durch die hohe Intelligenz und Lernfähigkeit des Rhodesian Ridgeback lernt er seine ihm aufgetragenen Aufgaben recht schnell. Dennoch lernt er nicht alles von heute auf morgen, vielmehr benötigt er kontinuierliche Wiederholungen und Übungen. Auch eine gewisse Stringenz ist hierbei vonnöten. Dabei sollte auf eine täglich gleiche Tonlage, Wortwahl und auch auf Belohnungsmechanismen geachtet werden. Durch diese stetige Gelassenheit erfährt der Rhodesian Ridgeback eine Vertrautheit zu seinem Herrchen. Dieses wiederum wirkt sich positiv auf seinen Lerneffekt aus.

Es ist jeoch genauso wichtig, bei der Erziehung eines Rhodesian Ridgeback konsequent zu sein. Bei der Erziehung muss der Hund umgehend auf sein Fehlverhalten aufmerksam gemacht werden. Nur wenn dies in direktem Anschluss erfolgt, besteht eine Chance sein Fehlverhalten zu erkennen und es umzulenken. Jedoch sollte hier Konsequenz keinesfalls mit Härte oder Gewalt verwechselt werden. Konsequente Maßnahmen können schon das Auslassen von Belobigungen oder auch eine Ermahnen sein. Diese können schon häufig kleine Wunder bewirken. Jegliche Handlung sollte unbedingt berechenbar sein, insbesondere gilt dies für den kleinen Welpen. Fatal wäre, wenn man gar aus Müdigkeit oder Faulheit die Konsequenz vergessen würde. Infolgedessen würde der kleine Rhodesian Ridgeback nur verwirrt und irritiert sein.

Leinenlaufen will gelernt sein

Das richtige Laufen an der Leine benötigt eine gewisse Übung. Die Rasse der Rhodesian Ridgeback lieben ausgedehnte Spaziergänge. Sie benötigen viel Bewegung und mögen daher diesen Auslauf. Als oberster Grundsatz hierbei gilt allerdings, dass immer der Halter mit dem Hund spazieren geht und nicht umgekehrt. Wohin der Spaziergang auch führt, bestimmt immer der Halter. Der Hund läuft entspannt und auch locker auf Schulter und Schritthöhe neben dem Hundehalter, sofern dieser eine gute Leinenführung beherrscht. Dabei darf die Leine nicht unter Spannung stehen, aber auch nicht an ihr gezogen werden. Dieses erreicht man ebenfalls mit der nötigen Konsequenz.

Als eindeutiges Signal gilt hier die Spannung der Leine. Sobald diese gespannt ist und der Hund an ihr zu ziehen beginnt, muss der Halter zwingend stehen bleiben. Dies ist ein eindeutiges Signal für den kleinen Welpen, dass dies nicht richtig ist.

Benötigter Auslauf

Häufig tauchen Fragen auf, wie viel Auslauf ein Rhodesian Ridgeback benötigt. Eine solche Hunderasse trägt mehr oder weniger die Jagd im Blut. Durch diese Eigenschaft benötigt er einen aktiven Alltag und seine tägliche Bewegung. Der kann keineswegs als ein sogenannter “Couchpotatoe” bezeichnet werden, da er nicht unbedingt gerne lange auf dem Sofa liegt und sich kraulen lässt. Vielmehr freut er sich über eine physische und kognitive Förderung seines Hundelebens. Ein Rhodesian Ridgeback ist sehr agil und für ebenfalls aktive Hundehalter eine Bereicherung des Alltags.

Die Beziehung beiderseits lässt sich ausgezeichnet fördern durch spezielle Trainingseinheiten, die eine intensive und aktive Phase beinhalten. Aufgrund seines hohen Aktivitätsdrangs finden Rhodesian Ridgeback häufig ihre berufliche Position als Rettungshund und dergleichen. Wird ein Hund dieser Rasse artgerecht behandelt, ist er sehr zuverlässig. Ebenfalls liebt er ausgedehnte lange Touren mit der ganzen Familie und ist ein toller Spielgefährte für Kinder.

Zur Stubenreinheit erziehen

Es ist gar nicht so schwer einen kleinen Rhodesian Ridgeback stubenrein zu bekommen. Alles was man dazu benötigt ist etwas Geduld. Am besten geht man mit dem kleinen Welpen in regelmäßigen Abständen von etwa zwei Stunden nach draußen. Dadurch bekommt er die Gelegenheit sich draußen zu lösen. Des Weiteren kann man ihn, nachdem er sein Geschäft verrichtet hat, für sein tolles Verhalten loben. Dieses sollte recht überschwänglich und mit viel Tamtam geschehen. Als Alternative kann er aber auch im Garten frei herumtollen. In den Nächten können die Abstände ein wenig verlängert werden.

Allein sein üben

Wie schafft man es bloß, seinen Rhodesian Ridgeback auch einmal für einige Stunden allein daheim zu lassen. Das lässt sich nicht immer ganz vermeiden, dass der Hund auch einmal alleine zu Hause bleiben muss. Der Alltag erfordert es hin und wieder, dass einige Gänge ohne Hund erledigt werden müssen. Dazu zählen beispielsweise das Büro oder auch der Gang in eine Arztpraxis. Nicht jeder Hundehalter möchte beispielsweise seinen Hund vor einem Supermarkt anbinden. Häufig wurden dort bei solchen Gelegenheiten schon Rassehunde gestohlen.

Dies sind gute Gründe dafür, das Alleinsein zu üben. Zunächst trainiert man mit dem kleinen Kerl eine kurze Abwesenheit. Dazu verlässt man für nur einige Sekunden den Raum, um kurz danach wieder zurückzukehren. Sicherlich wird anfangs der kleine Ridgeback hinterherlaufen. Dies wird er nach einiger Zeit jedoch unterlassen, da er schnell begreift, dass nichts Aufregendes passiert und sein Herrchen immer rasch zu ihm zurückkommt.

Im Laufe der Zeit vergrößert man den Zeitraum der Abwesenheit. Wie merkt man, dass der Rhodesian Ridgeback sich weiterhin ruhig verhält, so kann man für eine kurze Zeit die Zimmertüre schließen. Auch diese Zeiträume werden im Laufe der Zeit immer ein wenig verlängert.

Maßgeblich ist ein richtiger Augenblick. Gemeint ist damit das beruhigen eines Welpen, der an einer geschlossenen Tür jault und heult. Sein Herrchen wartet solange an der geschlossenen Türe, bis sich der kleine Welpe wieder beruhigt hat. Erst dann wird der Raum wieder betreten. Geht man zu früh in den Raum zurück, versteht der kleine Welpe die Rückkehr für ihn als positiv. Für ihn bedeutet es, dass er mit viel schauen und bellen sein Herrchen wieder zurückrufen kann.

Tabuzonen errichten

Für nahezu jedes Familienmitglied gibt es gewisse Tabuzonen. Auch ein kleiner Welpe muss früh lernen, dass er in gewissen Tabuzonen nichts zu suchen hat. Dazu könnte man entweder das Badezimmer oder auch die Küche auswählen. Aus diesem Grunde erfährt er schon in einem recht jungen Stadium, dass es etwas völlig normales ist, wenn sein Herrchen für wenige Augenblicke verschwindet.

Häufig werden Hunde umgehend unruhig, sobald sie einen Haustürschlüssel hören oder sehen dass sein Herrchen danach greift. Auch Schuhe die angezogen werden, beunruhigen ihn aufs Äußerste. Durch diese Handlungen wird ihm signalisiert, dass er von seinem Herrchen gleich verlassen werden wird. Diese Sorge kann ihm genommen werden, indem man zwischendurch einfach einmal die Jacke anzieht, eine Tasche nimmt, in die Schuhe schlüpft oder auch einmal seine Schlüssel nimmt, ohne wirklich das Haus oder die Wohnung zu verlassen. Dadurch entsteht die Tatsache dass der kleine Welpe gleich in Panik ausbricht. Vielmehr lernt er daraus, dass es etwas völlig normales darstellt.

Für das allererste Mal, bei dem der Hund alleine gelassen wird, sollte keine große Abschiedsszene stattfinden. Ein einfaches und kurzes” tschüss” ist völlig ausreichend und schon verschwindet man durch die Tür. Man sollte jedoch nicht unmittelbar an der Türe stehen bleiben, da ein Rhodesian Ridgeback hervorragende Ohren hat und genauso gut riechen kann. Möglicherweise könnte er wissen, dass sein Herrchen genau an der Türe steht, weil er es noch immer riecht. Besser wäre es,sich etwas vom Haus zu entfernen und einfach einmal um die Ecke zu gehen oder zum Nachbarn. Dieser Vorgang sollte anfänglich jedoch nur einige Minuten dauern und im Laufe der Zeit erst ausgedehnt werden.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für einen aktiven Rhodesian Ridgeback wichtig. Grundsätzlich neigt diese Rasse nicht zum Übergewicht. Rein instinktiv ist er darauf ausgerichtet, sich seine Mahlzeiten zu verdienen. Nachdem er eine anstrengende Jagd durchgeführt hat, verdient er sich das kommende Futter noch zusätzlich durch reizen und kauen. Sobald sein Magen gut gefüllt ist, neigt er dazu sich auszuruhen. Er wird nicht etwa direkt nach dieser Mahlzeit zur nächsten Beute aufbrechen.

Für die Fütterung eines gesunden Rhodesian Ridgeback sollten feste Fütterungszeiten eingehalten werden. Diese können beispielsweise nach der morgendlichen Runde Joggen oder wenn er lange am Rad gelaufen ist eingelegt werden. Eine gute Fütterungszeit ist auch der Zeitpunkt nach verrichteter Arbeit.

Buchempfehlung

Es ist hilfreich sich in einem informativen Buch ausgiebig über die Rasse der Rhodesian Ridgeback zu informieren. Als Empfehlung sei hierbei das Buch genannt:” Rhodesian Ridgeback richtig verstehen”. Dieses beschäftigt sich ausführlich mit dem Zusammenleben, der Erziehung und Beschäftigung dieser Rasse.

Welches Hundefutter ist geeignet für Rhodesian Ridgeback?

Im Welpenalter benötigt ein Rhodesian Ridgeback ein individuelles hochwertiges Futter, mit angepasstem Energiehaushalt. Ausgewachsenen Ridgeback kann sich die Ernährung individuell und abwechslungsreich mit Trockenfutter oder auch mit Nassfutter gestalten. So vermieden werden sollten Fette und Gewürze, sowie auch Milchprodukte und Zucker.

Ein kleiner Hund benötigt durchschnittlich 400g Nassfutter täglich. Größere und ausgewachsene Hunde benötigen die doppelte Menge Futter.

Wie viel Auslauf benötigt ein Rhodesian Ridgeback?

Ein Rhodesian Ridgeback verfügt über einen angeborenen Jagdinstinkt. Aufgrund dessen muss er selbstverständlich sehr viel laufen. Ausreichend sind etwa zwei bis drei Stunden täglich, bei denen er sich nach Herzenslust draußen austoben darf. Eine ideale Möglichkeit diese Rasse auszubauen besteht beispielsweise beim Joggen, Radfahren oder auch ihn beim Reiten mit zu nehmen.

Wie alt wird ein Rhodesian Ridgeback

Die Lebenserwartung liegt bei etwa 10 bis 12 Jahren.

Wie groß wird ein Rhodesian Ridgeback?

Die weiblichen Hunde dieser Rasse werden etwa 61 bis 66 cm groß, wobei die männlichen unter ihnen eine Größe von etwa 63 bis 69 cm erreichen.

Wann ist ein Rhodesian Ridgeback ausgewachsen?

Die Rasse der Rhodesian Ridgeback gehört zu denen, die sowohl körperlich, als auch seelisch später reifen. Sie sind mit frühestens zwei Jahren erst ausgewachsen.

Wir wünschen dir viel Spaß und gute Gesundheit mit deinem Vierbeiner!

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Rhodesian Ridgeback Erziehung
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